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Fink, seit Jahren ein Fixstern in österreichischen Konzertkalendern, tourt 2026 wieder durchs Land. Im Gepäck hat er "The City Is Coming to Erase It All". sein neuntes Studioalbum, der Nachfolger von "Beauty In Your Wake" aus dem Jahr 2024. Aufgenommen in Zennor, Cornwall, entstand das Album mit einem streng zeittypischen Ansatz. Man stellte sich vor, wie ein Album von Michael Chapman klingen könnte, bis hin zu den Gitarrensaiten. Der Grammy-prämierte Produzent Sam Okell begleitete den Prozess: "Was es 1974 nicht gab, darf man nicht verwenden."

Doch hier geht es um die Rückbesinnung auf die Gegenwart, nicht um Nostalgie. "Ich will etwas Neues, aber mit demselben Ethos", erklärt Sänger Fin Greenall. Es gibt eine Parallele zwischen den rastlosen 18-Jährigen, die Fink einst waren, und den Familienvätern im fortgeschrittenen Alter, die sie heute sind. Das Touren ist nach wie vor eine ebenso große Leidenschaft wie ein Genuss, obwohl sie schon unzählige Male in jeder großen europäischen Stadt gespielt haben. "Der Drang, das neue Material zu spielen, ist so überwältigend, dass er alle Annehmlichkeiten und Kleinigkeiten in den Schatten stellt."

City ist ein Produkt dieser Entdeckerlust und der Verehrung des Albums als Kunstform – wie wir sie 1974 kannten. Das Cover spiegelt den Inhalt wider: Der erste Song ist die Begrüßung, der instrumentale Schluss der Ausklang. Es ist eine Geschichte. Es ist ein Album für Menschen, die wie seine Schöpfer neugierig sind. Menschen, die für Musik auch mal ein bisschen Kälte in Kauf nehmen, die zu Hause ein knisterndes Feuer entzünden und sich mit diesen Liedern beschäftigen, bis sie bereit sind, ihren eigenen Traum zu verwirklichen.

Supported wird Fink von Angela Autumn, einer Country- und Folk-Künstlerin aus der Appalachenregion Pennsylvanias. Inspiriert von den Wurzeln ihrer kleinen Heimatstadt, brachte sie bald auch Geschichten aus ihrer Kindheit und ihrer verdrängten Herkunft nach Nashville. Mit mehreren Alben, darunter "Cowboy Jack Clementine" (2023), und unzähligen Videos, die sie über ihre Social-Media-Kanäle mit Millionen von Aufrufen veröffentlichte, erlangte sie Anerkennung für ihren Sound und ihre Traditionen und wurde zur "Rose der Appalachen" gekürt.

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