Donnerstag, 23.07.2026
um 15:00 Uhr




Diese Geschichte führt in die Welt der Roma-Kultur – zu Erinnerungen, Begegnungen und leisen Fragen nach Zugehörigkeit, Fremdsein und Identität. Sie beginnt mit der Erinnerung an einen Menschen, der blieb. Denn manche Menschen begleiten einen ein Leben lang, manche gehen vorübergehend verloren, manche für immer. Einige verklärt man, einige vergisst man, einige bleiben in Erinnerung.

„Sie hieß ROZSA, ihren Nachnamen wusste ich nie. Tante Rosza (ungarisch Rozsanéni) – meine Generation nannte damals alle älteren Damen Tante – wurde Teil unserer Familie. Wie sie zu uns kam, habe ich damals nie gefragt, heute kann ich niemanden mehr fragen.“

In ihrem Versuch, sich dem Fremden anzunähern, verknüpft Mercedes Echerer historische Fakten mit Erlebnissen, Erinnerungen und Fragen. Die Suche nach Antworten pendelt zwischen Wahrheit und Wirklichkeit. Verwoben mit diesem Reigen aus Szenen und Geschichten sind alte Lieder in neuen Arrangements mit eigenen Kompositionen und einer gehörigen Prise Jazz.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Anerkennung von Roma und Sinti als Volksgruppe in Österreich entstand so eine berührende, nostalgisch wie aktuelle Hommage an das noch immer Fremde, die erstmals am Semmering gezeigt wird.

Eventdaten bereitgestellt von: oeticket

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