Bild: OETicket


Mit Glamours liefern My Son The Doctor zehn schnelle, laute und eingängige Indie-Rock-Songs zwischen 90er-Slacker-Rock und 2000er-Pop-Punk, geprägt von der New Yorker DIY-Szene und verortet zwischen Pavement und Jane's Addiction.

Als Ergebnis einer musikalischen Zusammenarbeit, die sich über fast ein Jahrzehnt erstreckt, spiegeln die Songs auf Glamours den direkten – und mitunter fieberhaften – Ansatz von Brian Hemmert (Gesang), Joel Kalow (Gitarre), Matt Nitzberg (Bass) und John Mason (Schlagzeug) beim Songwriting und auf der Bühne wider. Geschmiedet im Schmelztiegel der New Yorker DIY-Szene, in der die Band regelmäßig mit lokalen Größen wie Bodega, Gustaf und Teenage Halloween auftrat, bündeln die zehn Stücke des Albums ihre nervenaufreibende Energie ebenso wie ihr spontanes Gespür für Songstrukturen. Hymnische Melodien und rauer Lärm stehen dabei gleichberechtigt nebeneinander: Dissonante, mitunter kantige Gitarrenriffs verweben sich mit schrägem, einprägsamem Wortwitz voller freier Assoziationen und straffem Schlagzeugspiel. So entsteht über die 30-minütige Laufzeit ein Klangkosmos, der rebellisch, lebendig und herrlich eigenwillig ist.

Entstanden aus Improvisation und geschrieben am sprichwörtlichen Abgrund, verkörpert Glamours die lockere, risikofreudige Philosophie der Band, die auf dem Spannungsverhältnis zwischen Anspannung und Erlösung basiert. Zarte Selbstreflexion weicht auf „Drunk Kids“ eingängigen, melancholischen Refrains; ziellose Eindrücke aus der New Yorker U-Bahn münden auf „Laurence Bigando“ in ausgelassene Call-and-Response-Chöre; und rasende Tristesse verwandelt sich auf „Pink Banana“ in befreiende, ungeschliffene Erleichterung. Obwohl das Album hörbar von Alternative-Größen wie Sonic Youth, Hop Along, Jeff Rosenstock und Weezer inspiriert ist, strahlt es vor allem die unverfälschte Energie aus, die längst zum Markenzeichen von My Son The Doctor geworden ist – ein Echo schweißtreibender, ausverkaufter Konzerte und jener besonderen Atmosphäre, die man nur live erleben kann.

Aufgenommen im Fidelitorium von Mitch Easter in North Carolina, produziert und aufgenommen von Jeremy Snyder (u. a. IDLES, Pure Adult und Gilla Band) und mit Artwork von Lydia Gammill von Gustaf, liefert Glamours einen ungeschönten Blick auf den New Yorker Indie-Rock der 2020er-Jahre: authentisch, frei von algorithmischen Trends und ständig in Bewegung.

Eventdaten bereitgestellt von: oeticket

Das könnte auch interessant sein

Bild: OETicket
Sugar - Manche mögen´s heiß
Bild: OETicket
Bus Shuttle zum Fäaschtbänkler-Konzert Burg Clam
Bild: OETicket
Helene Fischer
Bild: OETicket
Helene Fischer - VIP Packages
Bild: OETicket
Reigen
Bild: OETicket
Die Legende vom heiligen Trinker
Bild: OETicket
Der nackte Wahnsinn Bikerfahrt
Bild: OETicket
Mozart Dinner Concert Salzburg 2026
Bild: OETicket
Pretty Woman - Das Musical
Bild: OETicket
Pretty Woman - Das Musical
Bild: OETicket
Beatles - Ballettabend von Peter Breuer
Bild: OETicket
The Sound of Music
Bild: OETicket
24 Stunden aus dem Leben einer Frau
Bild: OETicket
Poolbar Festival 2026: Festivaldayticket José Gonzales + Fiva
Bild: OETicket
Abendkonzert - Reijseger Fraanje Sylla - We were there
Bild: OETicket
Gala-Diner anno 1926 - Kultur.Sommer.Semmering
Bild: OETicket
Im Zeichen der Jungfrau - Theaterrunde-Volksbühne St. Josef
Bild: OETicket
Die Göttweiger Sieben
Bild: OETicket
Brother Buffalo
Bild: OETicket
Ellende
Bild: OETicket
Magic Variety Show
Bild: OETicket
AFLE Season 2026 - Sideline Experience - Paris Lights at Vienna Vikings
Bild: OETicket
Liebestraum - Liszt - Chopin – Mozart - Schumann