Symphonie ist nicht gleich Symphonie. Dass die berühmteste aller orchestralen Gattungen über die Jahrhunderte und auch innerhalb einer Epoche völlig unterschiedliche Ausprägungen hervorbrachte, stellen Josef Sabaini und seine Philharmonices mundi unter Beweis. So scheint Joseph Haydns 1769 komponierte und erst nach seinem Tod mit dem populären Beinamen ›Maria Theresia‹ versehene 48. Symphonie C-Dur mit ihren galanten Melodien und prachtvollen Bläserfanfaren einer gänzlich anderen Klangwelt zu entspringen als Wolfgang Amadé Mozarts nicht einmal 20 Jahre später entstandene, bereits auf Beethoven vorausweisende 39. Symphonie C-Dur. Benjamin Brittens Simply Symphony schließlich zeigt, dass es für eine Symphonie nicht mehr braucht, als eine Handvoll einfallsreicher Melodien, die der Komponist im Alter von 10 bis 12 Jahren zu Papier brachte.

Programm

Joseph Haydn (1732‒1809)
Symphonie Nr. 48 C-Dur Hob. I:48 ›Maria Theresia‹ (1769)

Benjamin Britten (1913‒1976)
Simple Symphony für Streichorchester (1933‒34)

‒ Pause ‒

Wolfgang Amadé Mozart (1756‒1791)
Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543 (1788)

Besetzung

Philharmonices mundi
Josef Sabaini | Dirigent

Eventdaten bereitgestellt von: oeticket

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