Elisabeth Leonskaja - Kultur.Sommer.Semmering
Alban Berg:
Klaviersonate, op. 1
Johannes Brahms:
Klaviersonate Nr. 1 in C-Dur, op. 1
Arnold Schönberg:
Suite für Klavier, op. 25
Johannes Brahms:
Klaviersonate Nr. 2 in f-moll, op. 2
»Wozu gibt man Konzerte? Damit die Menschen sich für eine Weile vergessen, damit sie in eine völlig andere Sphäre eintauchen und sich sozusagen reinigen. Ich wünsche mir, dass die Zuhörer aus dem Konzert gehen mit dem Gefühl, etwas erkannt zu haben als geistige Idee, was uns im Leben beschäftigt, was wir aber normalerweise nicht erkennen.« - Elisabeth Leonskaja
Seit Jahrzehnten gehört Elisabeth Leonskaja zu den größten Pianistinnen unserer Zeit. Betritt sie die Bühne, spürt das Publikum sofort die musikalische Kraft, die aus ihrem virtuosen Spiel erwächst. Obwohl Leonskaja die Metropole Wien als Heimat gewählt hat und als renommierte Musikerin durch zahlreiche gefeierte Konzerte auf der ganzen Welt zu Hause ist, kehrt sie immer wieder gerne in die idyllische, beschauliche Welt des Semmerings ein. Fernab des lauten Großstadttrubels durchwandert die weltberühmte Pianistin dort in diesem Jahr mit den ausgewählten Klaviersonaten in C-Dur, op. 1 und Fis-Moll, op. 2 die einzigartigen musikalischen Landschaften des großen Romantikers Brahms, untermalt von musikalischen Perlen der Jahrhundertwende aus den Federn Alban Bergs und Arnold Schönbergs. Leonskaja nimmt das Publikum mit in die fröhlich tanzenden, flüsternd nachdenklichen und dramatischen Welten des Klassik-Kosmos, die einem gleichsam unmerklich die Wahrheit der menschlichen Existenz offenbaren.
»Der Weg Elisabeth Leonskajas ist ein Weg der Gipfel. Indem sie sich immer wieder selbst übertrifft - durch ihren hohen Anspruch, ihre Leidenschaft und Intelligenz stellt sie sich in eine Reihe mit den Größten, nicht allein von heute, sondern der ganzen Epoche: in eine Reihe mit einer Clara Haskil, einem Lipatti, die Modernität kommt noch hinzu.« - Andre Boucourechliev, Musikmagazin »Diapason«