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EURO-Quali der Frauen: Spielorte fixiert
Linz feiert im kommenden Frühjahr eine Premiere. Erstmals in der Geschichte ist die oberösterreichische Landeshauptstadt Spielort für ein Bewerbsspiel des Frauen-Nationalteams. Zum Abschluss der Qualifikation zur Women´s EHF EURO 2026 empfängt man in der Stahlstadt am 12. April 2026 um 18:00 Uhr Griechenland. Bereits im März erfolgt das Doppel gegen Gruppenfavorit Spanien. Das Heimspiel wird am 4. März 2026, 18:00 Uhr, in der neuen Sport Arena Wien ausgetragen. Tickets für beide Spiele sind ab sofort über den ÖHB-Ticketshop und Wien-Ticket erhältlich.
Linz ist nicht nur erstmals Schauplatz eines Qualispiels bei den Frauen, es ist auch eine Rückkehr nach über 34 Jahren. Am 6. Dezember 1991 gastierte man zuletzt in der Landeshauptstadt und setzte sich dabei 25:22 gegen die damalige Tschechoslowakei durch. Zu diesem Zeitpunkt, war noch keine der aktuellen Teamspielerinnen auf der Welt.
Für Ines Ivancok-Soltic & Co. ist das abschließende Spiel in der EURO-Quali gegen Griechenland in Linz damit eine wahre Premiere. Dass die Stahlstadt ein guter Boden für unsere Nationalteams ist, hat man bei den Männern mehrfach unter Beweis gestellt. Genau da wollen die Frauen anknüpfen, für Furore sorgen und vor allem das Ticket für die erste Europameisterschaft mit fünf Ausrichtern fixieren.
Gegen Griechenland bestreitet man am 18. April das letzte Spiel in der Quali. Im Herbst setzte man sich im allerersten Aufeinandertreffen mit den Griechinnen in der Geschichte 29:22 durch. Mit den eigenen Fans im Rücken soll die Favoritenrolle erneut bestätigt werden.
Spanien empfängt man in Wien
Noch bevor es nach Linz geht, steht im März 2026 das Doppel gegen Spanien am Programm. Die Ibererinnen, die bereits zweimal in einem EURO-Finale standen, warten noch auf ihren ersten großen Titel im Frauen-Handball. Bislang stehen zweimal Silber bei Europameisterschaften (2008, 2014), einmal Silber bei Weltmeisterschaften (2019) und einmal Bronze bei Olympischen Spielen (2012) zu Buche.
Die Ibererinnen zählen stets zum Kreis der Medaillenanwärterinnen, sind in der EURO-Quali klarer Gruppenfavorit. Doch die letzten Ergebnisse lassen auf eine Sensation hoffen. Im Playoff zur WM 2023 rang man Spanien ein 28:28 in der Südstadt ab, musste sich auswärts lediglich 24:26 geschlagen geben.
Die neue Sport Arena Wien, mit Platz für 3.000 Fans, ist womöglich das letzte Puzzleteil, um den ersten Sieg über Spanien seit 1992 einzufahren. Übrigens, auch da war noch keine der aktuellen Teamspielerinnen auf der Welt.
Die Women´s EHF EURO 2026 ist die erste Handball Europameisterschaft mit fünf Ausrichtern. Gemeinsam mit den Medaillengewinnern der EHF EURO 2024, Norwegen, Dänemark und Ungarn, sind die fünf Ausrichter Polen, Rumänien, Tschechien, Slowakei und Türkei automatisch für die Endrunde von 3. - 20. Dezember 2026 qualifiziert. Diese acht Nationen spielen parallel zur Qualifikation den EHF EURO Cup. Dafür wurde ein neues Format eingerichtet mit zwei Vierergruppen und einem Finalturnier.
Für die übrigen 24 Nationen in der Quali geht es in ihrer jeweiligen Gruppe in einer einfachen Hin- und Rückrunde um das Ticket zur EHF EURO 2026, das die jeweiligen Top 2 sowie die vier besten Gruppendritten lösen.