Bruch | Horovitz | Schostakowitsch
Eine bunte, kammermusikalische Reise durch das 20. Jahrhundert mit Horovitz, Schostakowitsch und Bruch.
Mit Gerald Pachinger und Christoph Stradner wurden der Soloklarinettist und der 1. Solocellist der Wiener Symphoniker gewonnen.
Joseph Horovitz - Sonatine für Klarinette und Klavier
Entstanden auf Wunsch des Klarinettisten Gervase de Peyer, der ein guter Freund des britisch-österreichischen Komponisten war, und uraufgeführt in 1981 in London, lehnt die Sonatine in Melodie und Rhythmus an Jazz und Popmusik an. Ganz bewusst baute er jazzige Akzente und tänzerische Rhythmen ein, um das Stück modern, fröhlich und zugänglich zu machen.
Dmitri Schostakowitsch - Cellosonate d-moll, op.40
Hier übernimmt das Cello die führende Rolle: Es trägt lyrische Melodien und vermittelt leichten Humor und subtile Ironie im Dialog mit dem Klavier. Schostakowitsch schrieb die Cellosonate in einer Zeit privater emotionaler Turbulenzen.
Das Werk wurde 1934 in Moskau uraufgeführt und er selbst spielte am Klavier.
Max Bruch - 8 Stücke op.83 für Klarinette, Cello, Klavier
Die Stücke entstanden 1909/1910 für den Sohn des Komponisten, Max Felix Bruch. Mit warmen Melodien und dem facettenreichen Dialogspiel von Klarinette, Cello und Klavier stehen die Stücke für den spätromantischen Stil Bruchs. Die Gestaltung der acht Sätze als eigenständige Musikstücke machen sie zu einem vielseitigen, ausdrucksstarken Hörerlebnis.
Klarinette: Gerald Pachinger
Violoncello: Christoph Stradner
Klavier: Christian Schmidt