Quelle: OETicket


Ein junges Liebespaar, gehüllt in weiße Laken, schmettert Friedenssongs auf der Gitarre und lädt das Publikum in ihr Schlafzimmer ein. Die beiden erinnern ein wenig an John Lennon und Yoko Ono, die zu Zeiten des Vietnamkrieges ein Bed-In for Peace als Zeichen des gewaltfreien Protests in Montreal veranstalteten. Alle, die mit ihnen über Liebe und Frieden verhandeln wollten, durften sie dort besuchen. Doch statt in einem Hotelzimmer der 1960er-Jahre befinden wir uns an einem anderen Schauplatz und in einer anderen Zeit: in Verona, nach der ersten heimlichen Liebesnacht von Romeo und Julia.

R + J erzählen von Julias Bett aus, was bisher geschah: Auf einer Party verlieben sich Romeo und Julia unsterblich ineinander, ohne zu wissen, dass sie verfeindeten Familien angehören. Schließlich eskaliert der politische Zwist zwischen den Capulets und Montagues, Romeo gerät unfreiwillig in ein Straßengefecht und tötet Tybalt, Julias Cousin. In einem verzweifelten Versuch, den Krieg zu beenden und Gnade für Romeo zu erbitten, starten die Liebenden ihren eigenen Bed-In-Protest. Der ambitionierte Versuch, eine neue gemeinsame Geschichte zu erzählen und Geschehenes zu verwinden, stellt ihre Liebe auf die Probe.

Bleiben oder gemeinsam weggehen? Was ist, wenn sie ihre Liebe nicht leben dürfen? Können sie die Geschichte von Romeo und Julia ändern? Dürfen sie zusammenbleiben? Mögliche Handlungsverläufe werden getauscht, ebenso die Rollen: Romeo spielt Julia und umgekehrt.

Die beiden Spieler*innen nehmen das junge und jung gebliebene Publikum mit viel Lebensfreude mit in ihr Bett und lassen es teilhaben. Haben sie überzeugt?
Gibt es ein Entrinnen aus der festgeschriebenen Geschichte?

Regie: Daniela Scheuren
Ausstattung: Helena May Heber
Mit: Helena May Heber, Tobias Kerschbaumer
Text: Helena May Heber
Spieldauer ca. 85 min

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