Robby Musenbichler sammelte erste Bühnenerfahrungen mit „Generation67“ und „Freak Out“. Nach dem Umzug nach Graz spielte er bei „Magic“ mit Boris Bukowski und Günter Timischl. 1978 übersiedelte er nach Frankfurt und wurde Mitglied der „Michael Wynn Band“. Bis 1990 arbeitete er dort als gefragter Studio¬musiker, Produzent und Komponist, u.a. auch im Sound City Studio in Los Angeles. In dieser Zeit gründete er die Band „Tokyo“ sowie später „Jojo“ und arbeitete mit Frank Farian. Als Gitarrist tourte er mit Edo Zanki und Ina Deter. 1990 wirkte er bei „Toto in Classic feat. Bobby Kimball“ mit und kehrte danach nach Österreich zurück.

Er etablierte sich als fixe Größe im Austropop, u.a. als langjähriger Leadgitarrist von Rainhard Fendrich sowie in Zusammenarbeit mit Reinhold Bilgeri, Erste Allgemeine Verunsicherung, Opus, Wilfried, Supermax, Gert Steinbäcker und Carl Peyer.

Für sein Engagement bei den Special Olympics (Hymne „10.000 People“) erhielt er 1993 das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark. Mit seinem Studio „Splash“ in Zeltweg und der Band „Robby & Splash“ baute er ein weiteres Standbein auf.

Es folgten internationale Festivalauftritte (u.a. mit ZZ Top, Status Quo, Chicago, John Fogerty, Wishbone Ash) sowie 2019 ein Konzert mit Richie Blackmore's Rainbow in der Olympiahalle München. 2023 erschien das Tokyo-Album „SEVEN“.

Mit über 2000 Produktionen zählt Musenbichler zu den gefragtesten Studiomusikern Österreichs.

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