Dienstag, 16.06.2026
um 19:30 Uhr




Dem Janus Ensemble ist es wichtig, dass Tonkunst nicht bloß als musikalische Uniform für verschiedene gesellschaftliche Gruppen dient – etwa als klassischer Musikkonsum für die Bürgergesellschaft –, sondern ihre aufrüttelnde Kraft dazu nutzt, über die beunruhigenden Zeichen unserer Zeit nachzudenken. Allzu oft gibt sich Musik im Spannungsfeld zwischen Prekariat und Hochkultur unpolitisch und liefert lediglich das, was man von ihr erwartet: den Sound zum Kopf-in-den-Sand-Stecken.

Ein besonderes Merkmal des Janus Ensembles ist sein Fokus auf Werke an der Schnittstelle von Neuer Musik und Jazz. Für diesen Abend hat das Ensemble drei Komponist:innen gewählt, deren Schaffen genau in diesem Spannungsfeld eine besondere Rolle spielt.

Das Werk von Luna Alcalay, der „Grande Dame“ der seriellen Musik in Österreich, droht in Vergessenheit zu geraten. Gleiches gilt für die Arbeiten von Wolfgang Kubizek und Hans Steiner, die in einer Zeit entstanden, in der Unangepasstheit zum Grundprinzip künstlerischen Schaffens gehörte. Alle drei haben das JANUS Ensemble in seiner Frühzeit geprägt und sollen nun durch Wiederaufführungen neu gewürdigt werden.

Annegret Bauerle – Flöten, Elena Arbonies Jauregui – Klarinetten, Antonia Kapelari – Trompete, Flügelhorn, Paquito Ernesto Chiti – Horn, Joanna Lewis – Violine, Tomas Novak – Violine, Simon Schellnegger – Viola, Arne Kircher – Cello, Tibor Kövesdi – Kontrabass, Simon Raab – Klavier, Max Kanzler – Perkussion inkl. Vibrafon, Christoph Cech – Leitung

PROGRAMM:
Luna Alcalay (1928-2012): Im Zeichen des Janus Kopfes
Johann Karl „Hans“ Steiner (1962-2021): Bafomed, Wider den Regen
Wolfgang R. Kubizek (1959-2008):Tom

Eventdaten bereitgestellt von: oeticket

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