Das Veilchen von Montmartre
Operette in drei Akten von Julius Brammer und Alfred Grünwald
Musik von Emmerich Kálmán
In einer Bearbeitung von Susanne Wolf (Dialoge)
Besetzung
Musikalische Leitung
Joseph Turbessi
Inszenierung
Cornelia Ertl
Choreografie
Anna Vita
Kostüme
Friederike Friedrich
Violetta Cavallini
Mariella Hofbauer
Ninon
Ivana Zdravkova
Pipo de Frascati
Christoph Gerhardus
Raoul Delacroix
N.N.
Henri Murger
Branimir Agovi
Florimon Hervé
Jens Emmert
François Pisquatschec, Gerichtsvollzieher
Beppo Binder
mit
Orchester der Bühne Baden
Beschreibung
Paris, Montmartre - das Viertel der Bohème, der Künstler, der Träumer. Zwischen Ateliers, Cafés und kleinen Bühnen spielt Emmerich Kálmáns hinreißende Operette DAS VEILCHEN VOM MONTMARTRE, die 1930 in Wien uraufgeführt wurde. Es ist die letzte Operette des Komponisten, ein Werk zwischen Nostalgie und Aufbruch, zwischen Wiener Walzerseligkeit und dem pulsierenden Rhythmus der Pariser Revue. Im Mittelpunkt steht Violetta, ein junges Mädchen mit einem großen Herzen und noch größerem Talent. Sie arbeitet als Haushaltshilfe in der Künstlerszene von Montmartre - bis das Leben selbst sie auf die Bühne führt. Aus der schlichten Dienstbotin wird eine gefeierte Schauspielerin, eine Frau, die um ihre Liebe kämpft und sich selbst behauptet. Und weil es eine echte Kálmán-Operette ist, wartet am Ende natürlich eine überraschende Wendung: Das "Veilchen“ entpuppt sich als Tochter einer Gräfin - und der Liebe steht nichts mehr im Wege.
Kálmán zeichnet in seiner Musik ein liebevolles Porträt der Pariser Bohème: beschwingt, melancholisch, voller Witz und Gefühl. Zwischen Walzer, Foxtrott und Chanson entfaltet sich eine Welt, die das Leben feiert - mit all seinen Höhen, Tiefen und Hoffnungen. Der Evergreen "Heut Nacht hab’ ich geträumt von dir“ wurde zum Sinnbild dieser Sehnsucht nach Liebe und Glück, die über alle gesellschaftlichen Grenzen hinausführt. In der speziellen Bearbeitung für die Bühne Baden wird Kálmáns Operette in einer intimen, neu gedachten Fassung im Max-ReinhardtFoyer gezeigt - ganz nah am Publikum, charmant, verspielt und mit einem besonderen Blick auf die Figuren und ihre Träume. DAS VEILCHEN VOM MONTMARTRE ist eine Hommage an das Träumen - und an die Kraft der Kunst, aus bescheidenen Anfängen große Geschichten entstehen zu lassen.
(Änderungen vorbehalten)